*unbezahlte Werbung/einzelne Produkte klar erkennbar
Immer wieder werde ich gefragt welche Hintergründe ich für meine Bilder verwende. Für kleinere Fotos kommt meist ein-farbiger oder bedruckter Bastelkarton in DIN A3 Größe zum Einsatz, manchmal auch eine einfache Leinwand. Der Bastelkarton nimmt nicht viel Platz weg und ist sehr kostengünstig. Ihr bekommt den Einfarbigen beispielsweise für unter 1 Euro im Müller, besonders interessant ist das für Blogger die gerade am Anfang stehen, bzw. wie ich kein Geld mit dem Bloggen verdienen. Wer dann doch etwas stabileres braucht sollte sich meinen 2-in-1 Fotohintergrund ansehen.
Da ich plane auch mal etwas aufwendigere Blogposts, wie z. B. Sweet Tables zu machen musste für mich ein größerer Hintergrund/Untergrund her. Ich kann meine Möbel leider nicht so schnell verschieben, abräumen und darauf alles anrichten. Hier also meine Alternative mit ein paar meiner Erfahrungen in Sachen Farbe und Vergleichsbildern.
Für einen 2-in-1 Fotohintergrund braucht ihr:
1 Spanplatte (meine hat die Maße 135×55 cm) | weiße und schwarze Farbe | Farbroller


Wenn ihr wert auf anständige belichtete Fotos legt, achtet darauf, dass ihr Vollton- oder Abtönfarbe kauft. Die bekommt ihr bei der ganz normalen Wandfarbe in Flaschen und ist eigentlich zum schrittweisen Einfärben von weißer Wandfarbe gedacht. Die schwarze Farbe ist dann matt und schluckt das Licht, d. h. ihr habt keine Reflektion.
Bei der weißen Farbe musste ich leider auf Lack zurückgreifen, da ich keine weiße finden konnte und es mit normaler Wandfarbe sehr bescheiden aussah. Der Nachteil (seht ihr gleich auf den Bildern) ist, dass das Licht stark zurückgeworfen wird und ihr mit Highlights Probleme bekommt. Der Vorteil: der Untergrund ist abwaschbar, d. h. ihr könnt auch mal Mehl, verkleckerten Kaffee oder ähnliches wegwischen.
Beispielbilder 2-in-1 Fotohintergrund: WEISS






Beispielbilder 2-in-1 Fotohintergrund: SCHWARZ






Hier mal ein paar direkte Vergleichsbilder, ich habe versucht den Aufbau möglichst identisch zu halten:



Die Bilder sprechen für sich. Das helle Geschirr, die weißen Blumen, die helle Creme des Kuchens – alles kommt auf dem dunklen Untergrund besser zur Geltung und das Weiß beißt sich nicht. Selbst mit manuellem Weißabgleich verschwindet der Graustich des hellen Untergrundes nicht. Hätte ich jetzt Schokokuchen genommen und beispielsweise Rote Rosen, wäre der helle Untergrund schöner gewesen. Spielt am besten einfach ein bisschen mit Farben und Licht.
Ich lerne immer noch mit jedem Bild dazu (siehe die Überbelichtung der Blüten).

Meine Bilder bearbeite ich eigentlich sehr selten, ich helle sie gelegentlich etwas auf oder spiele mit dem Kontrast. Ein richtiges Bearbeitungsprogramm habe ich gar nicht und mit Photoshop etc. kenne ich mich Null aus. Wenn ihr euch in Sachen Foto-Programm-Verständnis auch so blöde anstellt wie ich, dann lasst es mich wissen. Ich versuche dann meine kleinen Tipps und Kniffe in einem separaten Post für euch zusammen zu fassen.
Ich hoffe euch können ein paar meiner Erfahrungen weiterhelfen.
Lasst mir bitte einen Kommentar da und sagt mir wie ihr diesen Beitrag findet!
