Der Herbst ist da und es gibt endlich frischen Weißkohl aus der Region. Im Herbst kannst du ganz wunderbar Krautsalat einkochen und für den Vorrat haltbar machen. Der Krautsalat schmeckt säuerlich-süß und würzig, ist knackig und eine tolle Beilage zum Grillen, zur Brotzeit oder wenn man einfach nur schnell etwas gesünderes als die Fertigsalate aus dem Supermarkt braucht. Der Geschmack erinnert an griechischen Krautsalat, wie man ihn im Supermarkt kaufen kann.
Die Kellerregale sind bereits voll mit eingekochten Früchten aus dem Sommer. Verschiedene Marmeladen, bunte Säfte, Sirup und Kompott stehen für die kalte Jahreszeit bereit. Jetzt geht es an den Gemüsevorrat, bevor es dann etwas ruhiger im Einkochtopf wird.

Das Rezept zum Krautsalat einkochen findest du auch auf YouTube:
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Mehr InformationenKrautsalat einkochen
3 kg Weißkohl | 8-10 große Möhren | 2 EL Salz (ohne Jod!!) | 380 g bis 450 g Zucker (oder Zuckerersatz) | 750 ml Weißweinessig | Pfeffer | Einkochgläser, WECK 580 ml
Schritt 1: Äußere Weißkohlblätter entfernen und den Strunk herausschneiden. Mit einem Messer oder einer Reibe den Kohl in Streifen schneiden (etwas dicker als bei selbstgemachtem Sauerkraut). Wer hat kann auch einen Gemüsehobel verwenden. Die Möhren schälen und fein reiben.
Schritt 2: Weißkohl und Möhren in einer großen Schüssel mit dem Salz vermengen und mit den Händen kräftig durchkneten bis Saft austritt. Alles abgedeckt für min. 4 Stunden im kalten Keller oder Kühlschrank ziehen lassen.

Schritt 3: In der Zwischenzeit den Sud zubereiten. Dafür Zucker, Pfeffer und Weißweinessig in einem Topf bei schwacher bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Den Sud beiseite stellen und abkühlen lassen, er sollte später nur noch handwarm sein.
Schritt 4: Nach der Ruhezeit den Krautsalat auspressen und den gewonnen Saft weggießen.
Schritt 5: Den Krautsalat in zuvor sterilisierte Gläser füllen und mit etwas Sud auffüllen. Die Gläser zu 3/4 füllen und nur bis zur Hälfte mit Sud auffüllen. Alles mit einer Gabel runterdrücken und bei Bedarf noch etwas Kraut/Sud hinzufügen. Der Krautsalat sollte vom Sud nur leicht bedeckt sein und nicht darin schwimmen!
Schritt 6: Die Gläser nach Herstellerangaben verschließen und im Wasserbad oder Einkochautomaten bei 90° C für 30 Minuten einkochen. Solltest du größere Gläser, z. B. WECK 850 ml einkochen, verlängert sich die Einkochzeit auf 45 Minuten.
Haltbarkeit: Kühl und dunkel im Keller gelagert ist der Krautsalat bis zu 12 Monate haltbar.

Kann man auch Spitzkohl verwenden?
Solltest du keinen Weißkohl haben, kannst du selbstverständlich auch Spitzkohl verwenden. Da Spitzkohl im Geschmack aber etwas süßer ist, solltest du den Zuckergehalt im Rezept etwas reduzieren. Taste dich einfach langsam an den für dich besten Geschmack heran.
Warum so viel Zucker?
Der Zuckeranteil klingt viel, aber das Rezept ist für über 3,5 kg Gemüse ausgelegt. Der Zucker dient hauptsächlich dem Geschmack, er muss die Säure des Essigs beim Essen ausgleichen. Du kannst den Zucker nach Belieben reduzieren oder statt des Zuckers eine Zuckeralternative verwenden und so den Zuckeranteil reduzieren (du kannst auch nur Teile des Zuckers austauschen), wenn dir das wichtig ist.
Kann ich den Essiganteil reduzieren?
Ganz klar: Nein! Der Essig darf nicht reduziert werden, da dieser für die Haltbarkeit und kürzere Einkochzeit wichtig ist. Würde man weniger Essig verwenden, müsste man das Gemüse ggfls. vorher blanchieren oder länger einkochen, dann wäre es aber kein knackiger Salat mehr, sondern matschiges Kraut.


Zutaten
3 kg Weißkohl
8-10 große Möhren
2 EL Salz (ohne Jod!!)
380 g bis 450 g Zucker (oder Zuckerersatz)
750 ml Weißweinessig
Pfeffer
Einkochgläser, z. B. WECK 580 ml
Zubereitung
Äußere Weißkohlblätter entfernen und den Strunk herausschneiden. Mit einem Messer oder einer Reibe den Kohl in Streifen schneiden (etwas dicker als bei selbstgemachtem Sauerkraut). Wer hat kann auch einen Gemüsehobel verwenden. Die Möhren schälen und fein reiben.
Weißkohl und Möhren in einer großen Schüssel mit dem Salz vermengen und mit den Händen kräftig durchkneten bis Saft austritt. Alles abgedeckt für min. 4 Stunden im kalten Keller oder Kühlschrank ziehen lassen.
In der Zwischenzeit den Sud zubereiten. Dafür Zucker, Pfeffer und Weißweinessig in einem Topf bei schwacher bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Den Sud beiseite stellen und abkühlen lassen, er sollte später nur noch handwarm sein.
Nach der Ruhezeit den Krautsalat auspressen und den gewonnen Saft weggießen.
Den Krautsalat in zuvor sterilisierte Gläser füllen und mit etwas Sud auffüllen. Die Gläser zu 3/4 füllen und nur bis zur Hälfte mit Sud auffüllen. Alles mit einer Gabel runterdrücken und bei Bedarf noch etwas Kraut/Sud hinzufügen. Der Krautsalat sollte vom Sud nur leicht bedeckt sein und nicht darin schwimmen!
Die Gläser nach Herstellerangaben verschließen und im Wasserbad oder Einkochautomaten bei 90° C für 30 Minuten einkochen. Solltest du größere Gläser, z. B. WECK 850 ml einkochen, verlängert sich die Einkochzeit auf 45 Minuten.
Tipps
Die Zuckermenge könnt ihr nach Belieben anpassen. Mir reichen die 380 g Zucker, aber vielleicht mögt ihr es etwas süßer.
* Ich übernehme keine Gewähr für die Haltbarkeit, da ich nur für meine eigenen Hygienestandards garantieren kann. Achte darauf stets sauber zu arbeiten, halte dich an die Mengenangaben und Zubereitungsschritte und deine Vorräte sind lange haltbar.
